Der Südwesten

Zuallererst einmal, uns geht es immer noch blendend. Es hat immer noch nicht auf unserer bisherigen Route geregnet 🙂 Das ist echt erstaunlich, denn wir reisen immer mit der Sonne. Wenn wir ab und an in die Zeitung schauen, um den Wetterbericht mal ausführlicher zu lesen (Die Campingplätze versorgen uns sonst immer mit den lokalen Wetterbedingungen und die sehen immer sonnig aus 🙂 ) sehen wir, dass es dort, wo wir waren regnet oder geregnet hat und das unser “Dort fahren wir in 2 Wochen hin”-Ziel unter einer Regenwolke steckt. Also für uns ist’s immer optimal 🙂 Aber vielleicht wird’s auch mal anders werden, wenn wir das schöne Westaustralien verlassen, was nach Ende dieses Beitrags so sein wird. Denn wir befinden uns gerade auf den Weg nach Südaustralien durch die Nullarbor Plain (lat. nullus arbor = kein Baum). Diese Wüste, die um die 1200 km lang ist, werden wir in zwei Tagen komplett durchfahren. Die Besonderheit an dieser Wüste ist, dass hier das längste schnurgeradeste Stück Straße in ganz Australien zu fahren ist: “90 Miles Straight”. 146,6 km werden wir kein bisschen das Lenkrad bewegen. Und da wir noch ein Automatik-Auto haben, brauchen wir auch nicht zu schalten. Geil wäre jetzt noch ein Tempomat :-). Dann könnten wir das Stückchen schlafen :-). Nee, keine Sorge, wir werden diszipliniert weiter fahren.

Ja, und da Matthi grad fährt, habe ich nun alle Zeit der Welt, einen “Sabrina-kurzen” Bericht über unseren Weg durch den Südwesten zu schreiben. Wir sind leider nicht eher zum Schreiben gekommen, deswegen könnte es jetzt wieder etwas länger dauern mit dem Lesen. Damit ihr meinen Worten folgen könnt, haben wir euch die Route eingefügt.

Südwesten

Wir starteten in Fremantle gleich früh am Morgen, um nach Dunsborough/Yallingup zu fahren.  Diese Orte sind berühmt für ihre meter-hohen Wellen und der Surfer, die sich dort tummeln. Auch wenn es in allen anderen Küstenorten recht windig war, dort war es nicht so. Kleine Wellen empfingen uns dort, die lediglich den Badespaß erhöhten. Aber da wir ja keine Surfer sind, war das gar kein Problem. Wir nutzen nun diese Ecke als Ausgangspunkt für den Leeuwin-Naturaliste-National Park, welcher sich die ganze Südwestliche Küste von Cape Naturaliste im Norden bis Cape Leeuwin im Süden erstreckt. Entlang dieses Nationalparks verläuft parallel die 110 km lange Caves Road, an der über 350 Höhlen (Tropfsteinhöhlen u.a.) vermutet werden. Ein paar davon kann man besichtigen. Dies haben wir auch getan, nur war das nicht so spektakulär, wie wir erwartet hatten. Solche Höhlen gibt’s zuhauf auch im Thüringer Wald.
Außerdem gibt’s in dem Nationalpark auch den Cape to Cape Track, ein 136 km langer Wanderweg, den man auch mit einzelnen Tagesetappen bewandern kann, was wir natürlich gemacht haben. An einem Lookout (Ausguck über Landschaft) sahen wir Seelöwen, die sich beim Nachmittagsschlaf in der Sonne aalten.

Geniesserschweine Cape Naturaliste am Cape Leeuwin

Weiter ging es auf der Caves Road nach Margaret River, einer schönen 4000 Einwohner-Stadt. Innerhalb der Hochsaison muss diese Stadt proppe-voll sein, da uns viele schon berichtet haben, dass die Stadt und die Region ein Muss ist. Vor allem auch wegen der vielen Weingüter, die sich in der Gegend angesiedelt haben.
Eigentlich wollten wir hier nach Arbeit gucken, aber da die Weinernte erst 2 Wochen später als gedacht anfing, beschlossen wir weiterzureisen, um nicht kostbare Reisezeit mit rumgammeln zu “vergeuden”. Doch nicht ohne eine Weintour mitzumachen. Wir entschieden uns für die “Bushtucker Winery/Brewery Tour”. Es wurden uns 7 Attraktionen den ganzen Tag lang versprochen: 40 Weine, 5 Weingüter/Brauereien, Schokoladenfabrik und Käserei. Und obendrauf noch ein “full gourmet lunch”. Anfangs dachten wir, dass es ne reine “Kaffeefahrt” wird und dass sie uns die Weine alle andrehen wollen. Aber das war sie nicht, jedenfalls nicht vorrangig.

Wir wurden 10:30 an unserem Campingplatz aufge”pickt” und los ging es. Der Bus war schon mit ca. 15 anderen australischen, englischen und schottischen Paaren voll und los ging es. 15 min später (10:45) kamen wir schon auf dem ersten Weingut an. Hier gab es 7 Weine, welche uns – im Nachhinein- am Besten gefielen und wir hier gern eine Flasche gekauft hätten. Doch wer kauft schon nach dem ersten Angebot, wenn noch zig folgen? 11:45 kamen wir am nächsten Weingut an, dem Leeuwin Estate, einem Vorzeigeweingut aus der Region mit Sommerkonzerten und Co. Hier gab es 11 Weine, die irgendwie alle irgendwie gleich schmeckten. Zwischen all den Weinen reichte uns unser Guide Kris, einem wahren Australier, der den Wein und das Outback liebt, Käse und Kräcker, damit wir auf den Beinen bleiben 🙂 12:45 gabs das nächste Weingut mit nur 10 Weinen und nach 45 min Verkostung gabs dann das Dinner, welches Kris liebevoll zubereitet hatte. Es gab geräuchertes Känguru, Rind und Truthahn, zahlreiche Dips, Salat und Pesto und leckere Brotsorten. Das Beste, um den Magen zu füllen, um die weiteren Sachen zu testen 🙂 Als i-Tüpfelchen gab es für “Mutige” richtiges Bushtucker (das ist all das, was man im Bush/Outback essen kann, was es nicht zu kaufen gibt, sondern wächst und kriecht). Tja und mein lieber Freund war der erste, der “hier” gerufen hat und hatte schon den ersten Wurm in der Hand. Ihr kennt doch sicher diese Finger-dicken, ca. 3 cm langen, gelb-weißen Würmer, die die “Stars” bei “ich bin ein Star, holt mich hier raus” gegessen haben? So ein Ding hat Matthias gegessen. uaaahh. Nachdem er zu Ende geschmatzt hat, sagte er: “hm, schmeckt ein bissl nach … Erde.”

Made in Australia leckerschmackofatz

Nach dem Essen gab es dann noch ne kleine Vorstellungsrunde, wo jeder kurz sagen sollte, woher er kommt und warum er diese Tour mitmachen wollte. Jeder konnte sich ganz kurz fassen, bis ich dran war. Solche Vorstellungsrunden kennen wir ja zuhauf aus der Schule oder vom Studium. Ich dachte, dass nach meinen 2-3 Sätzen alle zufrieden waren, aber nö, unsere lieben Mitreisenden fingen an uns zu löschern. Warum wir in Australien sind, wie unsere Route weitergeht und überhaupt. Und da ich ja genug getrunken hatte, wars Englisch auch voll einfach und flüssig. Bis Kris uns unterbrach, dass wir leider weiter müssen. Achja, dort sahen wir dann auch unsere erste Red-back Spider. Kris machte ein Gruppenfoto, stehend auf einem Stein – kippelte – Stein fiel zur Seite – er guckte drunter und “oh, there’s a Red-back”. Hat aber niemanden weh getan und hat sich gleich verkrochen.
Weiter gings nun auf zur Käserei… aber dort gabs nur 4 Proben. Aber das war nach dem Essen auch nicht so schlimm, außerdem können sich die Australier nicht grad mit Deutschem oder Schweizer Käse messen. (Vom Bier wollen wir gar nicht erst reden…) Ist irgendwie alle nur ne klebrige Pampe 😉 . Nach dem Käse gings zur Schokoladenfabrik, wo wir helle, normale und dunkel Schokolade bis zum Erbrechen naschen durften. Mir war ganz schön schlecht danach. Aber das war meine Absicht 🙂 und weiter ging’s zur Likörfabrik. Dort erwartet uns ein wahrer Entertainer hinterm Tresen. Genau richtig für das Zeug. Dort gab’s 8 Proben, alles so um die 4 cl mal mit und mal ohne Ginger Ale oder Sahne oder was weiß ich, was ich da alles getrunken. (Zitat Matthias: Lauter süße Frauengetränke) Denn Matthias ist hier ausgestiegen, wohl bedacht auf den kommenden Morgen-Kopfschmerz. Zuletzt ging es dann 16:30 zur Brauerei, wo man 7 kleine Biere hätte kosten können, aber wir haben diese ausgelassen. Das hat dann wohl gereicht und der Tag endete mit einem Feld voller Kängurus, die darauf gewartet haben, irgendwie irgendwann auf die Straße zu springen 🙂

der Bus ist voll, es geht losuiuiui, langsam wirken Wein und Likör...

So, da ich nun gleich das Auto weiter durch die Wüste fahren werde, wird ab jetzt Matthias weiterschreiben 🙂

So da bin ich. Am Morgen ging es weiter von Margaret River nach Hamelin Bay, da wir von Reisenden in Coral Bay erfuhren, dass dort handzahme Kängerus auf den Campingplatz kommen. Hamelin Bay ist kein Ort sondern nur der besagte Campingplatz. Beim Einchecken wurden wir von der Tante an der Rezeption darauf aufmerksam gemacht, dass irgendwie ein Kinderfest am Wochenende sei und deshalb soviele Kinder da sind. Es war uns aber egal, da wir nur über Nacht da bleiben wollten. Am Abend gingen wir dann noch zum Strand angeln, aber diesmal ohne Erfolg. Am Strand sahen wir zwei große Stingrays (Stachelrochen) im flachen Wasser und plötzlich entdeckten wir auch 2 Delfine im Wasser etwas vom Strand entfernt. Während ich angelte, machte Sabrina inzwischen Bekanntschaft mit den Stingrays, die bis auf 20 cm an die Füße rankamen. Wir konnten die Rochen sogar streicheln, die waren echt krass weich, aber nicht glitschig und ziemlich groß.

StingrayStingray streicheln

Bei einem tollen Sonnenuntergang ließen wir dann noch den Tag am Strand ausklingen. Am nächsten Morgen sind wir extra zeitig aufgestanden (6:30), um den schönen Sonnenaufgang in der Bucht anzuschauen. Wir dachten eigentlich, dass so früh noch nicht so viele Leute am Strand sein werden, aber es wurde bereits zahlreiche Angelboote zu Wasser gelassen, da man früh und abends die besten Bisse hat. Der Sonnenaufgang war trotzdem ein Traum und hatte durch die Boote seinen eigenen Reiz.

Matthi beim Angeln im Sonnenuntergang, hachHamelin Bay 6.30 Uhr - Sunrise noch ganz verschlafen hier schon top fit

Am nächsten Tag hieß unser Etappenziel Albany. Auf dem Weg dahin fuhren wir durch die South Australian Forests. Wir machten einen kurzen Stop in einem kleinen Nationalpark und gingen zu einen Wasserfall, der aufgrund fehlenden Wassers kein Richtiger war. Dann ging es auch schon weiter durch Karri,- Jarrah,- und Marri-Wälder. Das sind riesige Bäume aus der Vorzeit. Die sogenannten Tingle Trees wuchsen bereits vor 65 Mio Jahren auf dem Superkontinent Gondwana (Australien, Afrika, Indien, Südamerika und Antarktis fest verbunden), bevor Australien davon abgespaltet wurde. Im Südwesten Australiens war der Klimawandel nach der Abspaltung weniger groß, sodass diese Bäume überleben konnten. Die Größten davon ragen bis zu 80 m in den Himmel und haben einen Umfang von 16 m. In dem “Valley of the Giants” gibt es auch mehrere Riesenbäume, die aufgrund der fehlenden Erhebungen in dem Gebiet, als Fire Trees genutzt wurden. Sie dienten als Ausguck, um mögliche Brände zu erspähen. Heutzutage werden sie von wagemutigen Touris bestiegen. Ich hatte eigentlich vor, auch den Glouchester Tree zu besteigen. Der Baum ist 63 m hoch und wird über 30 mm starke Bewehrungseisen, die spiralförmig in den Stamm getrieben wurden, bestiegen. Als wir dann davor standen habe ich es mir ganz schnell anders überlegt und hatte doch etwas Muffe. Ach ja ich vergaß zu erwähnen, dass die Eisen etwa 80 cm aus dem Stamm ragten und einige ganz schön verbogen waren. Außerdem wurde man nicht gesichert und kletterte auf eigene Gefahr hoch und wieder runter. Aber das hielt natürlich die Herren Asiaten nicht davon ab, in ausgetretenen Turnschuhen da hoch zu klettern und dann von oben den ganzen Wald in japanisch, koreanisch oder chinesich lautstark zu beschallen. Da zogen wir es vor einen 4 km langen Rundwanderweg durch die Baumriesen zu machen. Das war wie ein Märchenwald, sehr beeindruckend aber die asiatischen Mitmenschen waren noch weithin zu hören.

Gloucester Tree - Fire Tree in voller Größe

Im Nationalpark befindet sich weiterhin der Tree Top Walk, ein 600 m langer Wanderweg in 40 m Höhe durch die Baumwipfel. Der Weg wurde aus einer Stahlkonstruktion mit Gitterlaufwegen hergestellt. Diese Konstruktion wurde so gebaut, dass man wirklich merkt, dass man in den Baumkronen ist, denn es hat ordentlich geschwankt (was von den Konstrukteuren gewollt war). Diese Höhe war uns dann doch ausreichend und ordentlich gesichert.

SuchbildSuchbild 2in einem Tingle Tree

Danach ging es dann weiter Richtung Albany, denn wir wollten uns noch die Elephant Rocks und Greens Pool in William Bay anschauen. Die Bucht liegt etwa 30 km vor Albany. Es war echt krass anzuschauen, die monströsen Formationen aus Granit, die sich im Wasser verteilten. Die Schönheit sprach sich wahrscheinlich auch bei anderen Reisenden herum, sodass dort etliche Leute badeten. Etwas weiter zu Fuß befanden sich noch die Elephant Rocks, das sind Granitformationen die wie eine getrieben Elefantenherde aussahen. Das war echt krass und bisher unser favorite place.

Greens Pool Matthi on the Rocks Elefant Rocks

Dann erreichten wir auch schließlich am Abend nach einer anstrengenden 600 km langen Fahrt mit all den Abstechern Albany, eine ca. 33.000 Einwohner große Stadt. Das ist hier schon richtig groß ;-). Der erste Campingplatz, den wir uns aussuchten lehnte uns auch gleich mangels Platzes ab. Das war das erste Mal, dass ein Campingplatz voll war. Am Zweiten hatten wir dann mehr Glück. Er lag am Emu Point, war recht gemütlich und hatte auch wieder Strandzugang. Bevor wir jedoch endlich in unser Zelt kriechen konnten, kochten wir uns noch leckere Nudeln und Sabrina machte kurz Bekanntschaft mit der ersten Maus in Australien. Ein kleines, hektisch-lautes “Uaaah” und sie kochte ohne Muks weiter und erlangte so den Titel “Frau des Tages”.

Tag 2 in Albany wurde zur Erkundung und ausgiebigen Internetsession bei Mc Donalds genutzt. Die Stadt gefiel es uns auf Anhieb richtig gut. Es gab nette Häuser aus der Kolonialzeit und alle Annehmlichkeiten, die man so braucht. Wir fühlten und richtig wohl dort. Dann fuhren wir zur Küste mit zahlreichen Stränden, Natures Bridge, The Gap und den Dog Rock.

Nature's BridgeDog Rock

In Albany blieben wir insgesamt 3 Tage. Abends gingen wir noch zu den Felsen angeln, konnten aber nur einen kleinen Hering fangen. Wir wurden aber von einer australischen Familie auf ein Stück Squid (Tintenfisch oder sowas) eingeladen.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Esperance. Alle Reisebekanntschaften, die wir bisher trafen und die schon da waren, meinten wir müssen unbedingt nach Esperance. Gesagt getan. Es war eine 700 km recht lange Fahrt, aber das Fahren auf den Highways hier ist relativ entspannt, weil 20 km hinter Städten fast keine Autos mehr unterwegs sind. Und was das coolste ist, alle entgegenkommenden Fahrzeuge grüßen einen, wir glauben die sind einfach froh mal jemanden zu sehen und wenn man ne Panne hat halten die auch an und wir machen das auch wenn jemand am Rand steht, auch wenn er nur ein Foto macht. Nun zu Esperance. Es ist eine 13.000 Einwohner zählende Stadt mit einer netten Innenstadt, feinen Badstränden, einem Great Ocean Drive und einem langen Jetty (Bootssteg). Der Campingplatz machte auf den ersten Blick einen richtig guten Eindruck. Dies sollte sich aber bereits in der Nacht ändern. Er lag nämlich an einem Knotenpunkt von Road-Train Strecke, Railway (Bahn) und Hafen. Und die Zugführer waren der Meinung sie müssen in der Nacht 2:00 Uhr eine Fanfare zünden. Da steht man mal schön im Zelt. Unsere lieben holländischen Nachbarn nutzten dies gleich als Anlass am nächsten Morgen abzureisen. Wir blieben eisern und gewöhnten uns daran. Hier nahmen wir auch endlich unsere australischen Bankkarten in Empfang, ja wir haben jetzt auch hier ein Konto. Also wer sich genötigt fühlt die Reiskasse etwas aufzufüllen erhält per separater Mail oder Postkarte die Kontodaten 🙂

Aber nun zu unserem neuen Hobby. Sabrina ist nicht mehr von den Angelplätzen weg zu bringen. Ihre erste Angel, die wir im Auto mit gekauft hatten, ist schon kaputt. Also gleich am nächsten Tag los und eine neue, metallic-rote Angelrute, die nur so “schnurrt” beim Auswerfen. Vielleicht ist das “Schnurren” ein kleiner Lehmann-Ersatz. Und für das erste Fischdinner war sie auch gleich zuständig. Sie holte sage und schreibe 10 Heringe aus dem Wasser. Bei mir blieb dann die Dreckarbeit hängen, Fische ausnehmen und filetieren. Über die Fischreste freute sich der Seelöwe Sammy, der immer am Jetty war. Dann gabs lecker gebratenen Hering und Kartoffelpü.

neue Angel Sammy wartet australischer Hering

Am nächsten Tag drehte ich den Spieß um, denn die Schmach konnte ich ja nicht auf mir sitzen lassen. So angelte ich einen Hering nach dem anderen, während sie bei Sabrina nur den Köder abknabberten und hämisch lachten (Gruß an Walburga 🙂 hihi). Sie fing lediglich drei ungenießbare keine-Ahnung-was-für-eine-Sorte-das–war-Fische. Aber dank mir war auch dieses Essen gerettet.

Hier noch ein paar Impressionen von den Stränden des Great Ocean Drive. Die waren echt der Hammer, mal zum Schwimmen, mal zum Surfen…

Strand noch ein Strand am Strand hinein in die Fluten

So der Bericht geht nun zu Ende und wir hoffen euch wieder ein wenig mit Neuigkeiten gefüttert zu haben. Nach der Nullabor Plain müssen wir nun auch in Australien unsere Uhren umstellen, vom der Perth-Zeit nach der Adelaide-Zeit. Ab jetzt sind wir euch nicht mehr nur 7 Stunden, nein jetzt sind es 9 1/2 Stunden (Adelaide-Zeit), die wir euch voraus sind.

mfg die beiden Reisenden
die zwei

11 comments to Der Südwesten

  • Na Hallo Ihr Beiden,

    neidisch haben wir heute mal wieder euren Reisenbericht gelesen und gestaunt. Wir freuen uns dass es euch so gut geht. In Altenburg ist am Freitag mal wieder Frühlingsnacht, mal gucken ob es schneit, naja bei ca. 0 Grad. Also lasst es euch weiter gut gehen und bis bald, mensch es ist ja nun schon wieder März.
    Ganz liebe Grüße von Jens und Jana

  • Der Tobi

    Halli hallo ins warme Kängeruhland!

    5 bis-15Grad ohne Sonne,Schnee,Regen,verdammt viele Wolken,kein Vogelgezwitscher,graue Landschaften… all das geht uns seit 3 Monaten gehörig auf die Eier.
    Na,merkt Ihr was,Eure Karte ist in unserem total verschneiten Briefkasten gelandet,Ihr Angeber:-)))))))))
    Nein Quatsch bei Seite,schön zu lesen das es euch gut geht.
    Wir sind schon ein wenig neidig,wenn wir einmal die Woche Euren Blog öffnen und lesen wie es Euch so ergeht,aber vorallem was Ihr für tolles Wetter habt.
    Bei uns will es nicht so recht Frühling werden,wenn man nur daran denkt das vor einer Woche noch -15 Grad hier waren.

    So nun lasst euch mal nicht weiter stören und seht mal zu das Ihr noch ganz ganz viel erlebt.:-))

    Liebe Grüße aus dem mausgrauen Naundorf von Mandy und Tobi

  • Klara, Sabine & Hoschy

    Und wo bleibt unsere Karte? 🙁 😉

  • Klara, Sabine & Hoschy

    He Ihr zwei Pappnasen,

    wo treibt ihr euch denn rum. Habt ihr es etwa schon bis Melbourne geschafft und den gigantischen Hagelsturm erlebt? Oder seit ihr irgendwo im Outback gefangen. Ich hoffe, wir müssen uns keine Sorgen machen. 😉
    Liebe Grüße aus der Heimat!

    Klara, Sabine & Rico

  • Milena

    oooooh, vielen vielen lieben Dank für die Karte!!! finde ich dufte, dass ihr sogar dafür noch die zeit findet. die karte hat schon einen platz am kühlschrank bekommen 🙂

    Milena M. und Sebastian 😉

  • Julchen

    Huhu ihr zwei…. Wie gut ihr es habt – Sommer – Sonne – Strand, und das auch noch einer schöner als der andere!!! *vorneiderblasse*
    Ich werde mal an euch denken, wenn ich in der Deutschen Bücherei sitze.
    War ne Weile nicht hier, und durfte jetzt so ca. ne Stunde lesen und Fotos anschauen. 🙂
    Ich zwinge mich ab jetzt zu mehr Regelmäßigkeit. Bei der Weinprobe wäre ich ja gern mal Mäuschen gewesen.
    Lasst es euch gut gehen!
    Liebe Grüße, Jule

  • Nico und Susanne

    Viele Gruesse aus dem Outback! Wir sind auch gerade auf Australien-Rundreise, muessen aber leider bald wieder nach Hause. Viele schoene Wochen noch!!

  • Renate Heil

    Hallo, meine lieben ehemaligen Übermieter, ich freue mich jedesmal, wenn wieder so absolut interessante Berichte auf Eurer Reiseseite zu lesen sind. Es geht Ihnen unwahrscheinlich gut, im Gegensatz zu unserem endlos kaltem , ja eiskaltem Winter. Mühsam kämpft sich der Frühling durch , immer wieder mit Rückschlägen. Ich glaube, dass sie noch keinen Funken Heimweh hatten. Die neuen Mieter bekommen den ersten Verwarnungsbrief von mir-jeden Freitag bis 3uhr Party. Und das in diesem hellhörigen Haus. Ich wünsche Ihnen weiterhin tolle Erlebnisse, keine Überfälle, wie hier. 3x zwischen Kreuz und Meusd. Str. Wegen 1Zigarette einen Stich in den Rücken. Polizei????. Herzliche Grüße Renate Heil

  • Ursula

    Das klingt alles so toll und sieht so schön aus! Zum Glück wird es hier jetzt auch laaangsam Frühling, sonst könnte ich eure Sonnen- und Strand-Bilder ja gar nicht aushalten ohne durchzudrehen. Ich wünsche euch weiter alles Gute – genießt die Zeit!

  • Anita

    …aber der Matthi steht den Genießerschweinen in dem Bild ja eigentlich um nichts nach 😉 Gute Reise euch beiden noch! Anni

  • Markus

    Na euch scheint es gut zu gehen…lese immer mit! Hoffe das Problem mit eurem Schlitten hat sich gelöst und ihr seit sicher unterwegs!

    Bye Markus